VoiceOpenGov

So funktioniert eDebatte

eDebatte ist die App, mit der wir Anliegen aus Alltagssprache in nachvollziehbare Abstimmungsfragen ĂĽbersetzen: Fakten sammeln, Pro & Contra sichtbar machen, abstimmen, Umsetzung begleiten.

Die App bleibt neutral: gleiche Regeln für alle Themen, klare Abläufe und ein offenes Prüfprotokoll. Kommune, Organisation, Parlament oder Initiative – alle arbeiten mit denselben Verfahren.

strukturierte Vorlagen statt Chaos-DebattenQuellen offen gelegtErgebnisse reproduzierbar

Der Ablauf – in fünf Schritten

  1. Anliegen einreichen: Ziel, Region, Zuständigkeit, kurze Begründung.
  2. Fakten sammeln: Quellen, Daten, Gegenpositionen – alles verlinkt.
  3. Debatte: Pro & Contra werden gleich behandelt, Identität bleibt geschützt.
  4. Abstimmen: geheime Stimme, Quorum & Mehrheiten transparent.
  5. Umsetzen: Ergebnis mit Mandat, Plan, Risiken und PrĂĽfprotokoll begleiten.

Was eDebatte leistet

  • Strukturierte Analyse (Aussagen, Notizen, Fragen, VerknĂĽpfungen) mit klarem Quellbezug.
  • Verlinkte Quellen mit Versionierung, automatische Hinweise bei toten Links.
  • Moderationswerkzeuge, Rollen & Rechte (BĂĽrger:innen, Redaktion, Partner).
  • Abstimmungsmodul mit Quorum, Mehrheiten, PrĂĽfprotokoll und Export.
  • Versionierung, um Vorlagen bei neuen Fakten erneut laufen zu lassen.

Wer setzt es um?

Grundsätzlich soll eDebatte immer von der jeweils zuständigen Einheit betrieben werden – Kommune, Parlament, Organisation oder Verband. Dort werden Moderator:innen benannt, die für Betrieb, Transparenz und Auswertung zuständig sind.

Wo es vor Ort noch keine eigene Struktur gibt, kann VoiceOpenGov den Betrieb vorübergehend übernehmen: mit klaren Regeln, Schulungen und Moderation, bis eine Region ihre eigenen Vertreter:innen bestimmt hat. eDebatte lässt sich auch als neutrale Plattform mit identischem Sicherheits- und Regelset betreiben – unabhängig von einzelnen Personen.

Rollen & Schwerpunkte

FĂĽr jede Rolle zeigen wir Schwerpunkt, Funktionen und ein kurzes Fallbeispiel.

Schwerpunkt

BĂĽrger:innen

Mitreden, mitentscheiden und als Creator Themen, Streams oder Regionen begleiten.

Funktionen

  • Abstimmungen mit geheimer Stimme und klaren Quoren.
  • Anliegen einreichen und Varianten vergleichen.
  • Themen, Streams oder Regionen als Creator kuratieren.
  • Pro/Contra und Quellen in Alltagssprache prĂĽfen.
  • Minderheitenbericht und Ergebnis nachvollziehen.

Ergebnisse

  • Dokumentierte Mehrheiten und Minderheiten.
  • Transparente Quellenlage.
  • Mandat fĂĽr die nächste Umsetzung.
  • Creator-Formate mit Community-Bezug.

Fallbeispiel

Stadtteil-Stream: Bürger:innen sammeln Quellen, moderieren ein Thema und begleiten die Abstimmung ihrer Region. Ergebnis und Wirkung bleiben öffentlich nachvollziehbar.

Mehr zu Abstimmen & Ergebnis
Platzhalter Illustration fĂĽr BĂĽrger:innen

Schwerpunkt

Vereine, Verbände & Journalist:innen

Mitglieder beteiligen und Themen redaktionell einordnen.

Funktionen

  • Mitgliederbefragungen und interne Abstimmungen aufsetzen.
  • Dossiers strukturieren und Quellen verlinken.
  • Faktenchecks koordinieren und Gegenpositionen sichtbar machen.
  • Redaktionelle Beiträge, Podcasts oder Streams mit Daten anreichern.
  • Exporte und Einbettungen fĂĽr Mitgliederportale nutzen.

Ergebnisse

  • Dossiers mit klarer Quellenlage fĂĽr Mitglieder und Ă–ffentlichkeit.
  • Redaktionell nutzbare Daten, Zitate und Grafiken.
  • Nachvollziehbare Streitpunkte und Unsicherheiten.
  • Material fĂĽr Artikel, Podcasts und Streams.

Fallbeispiel

Wohnraum: Ein Verband befragt Mitglieder, Journalist:innen erstellen ein Dossier und begleiten das Thema redaktionell.

Mehr zu Dossier & Faktencheck
Platzhalter Illustration fĂĽr Vereine und Journalist:innen

Schwerpunkt

Verwaltung & Repräsentant:innen

Entscheidungsgrundlagen schaffen, Mandat sichern, Umsetzung steuern.

Funktionen

  • Umfragen starten und Regeln transparent machen.
  • Daten, Quellen und Wirkungen als Entscheidungsgrundlage aufbereiten.
  • Mandate und Zuständigkeiten veröffentlichen.
  • Meilensteine, Risiken und Fortschritt dokumentieren.
  • Wirkung und Kennzahlen offen nachverfolgen.

Ergebnisse

  • Aufbereitete Entscheidungsgrundlagen als Datenpakete.
  • Ă–ffentlicher Umsetzungsplan.
  • Transparente Rechenschaft und Fortschritt.
  • Lernbasis fĂĽr nächste Entscheidungen.

Fallbeispiel

Energieeffizienz-Programm: Die Verwaltung bereitet Daten auf, erhält ein Mandat und veröffentlicht Meilensteine sowie Wirkungskennzahlen.

Mehr zu Mandat & Umsetzung
Platzhalter Illustration für Verwaltung und Repräsentant:innen

Der einfachste Einstieg – ein Beispiel

„Sicherer Schulweg“: Eine Mutter schlägt vor, vor der Schule Tempo 30 ganztägig einzuführen. Wir zerlegen das Anliegen in prüfbare Aussagen (Unfalllage, Verkehrsfluss, Alternativen), sammeln Quellen und zeigen Gegenpositionen. Danach entscheidet die Gemeinschaft – mit klaren Regeln.

Evidenz-Graph & Fact-Checking – in Alltagssprache

Jede Aussage, jeder Beleg und jede Entscheidung hängen zusammen. Der Evidenz-Graph zeigt diese Verbindung als leicht lesbares Netz. Pfeile zeigen, worauf sich etwas stützt, Farben markieren den Typ der Information.

AussageBelegGegenbelegEntscheidung

Aussage

klarer Satz, der später abgestimmt wird

Beleg

Studien, Daten, Erfahrungen mit Quelle

Gegenbeleg

zeigt Grenzen oder WidersprĂĽche

Entscheidung

zeigt, wie aus Evidenz ein Mandat wird

Die Community prüft Auffälligkeiten gemeinsam mit Kurator:innen sowie verifizierten Expert:innen. Jede Korrektur bleibt sichtbar – nichts wird nachträglich gelöscht.

Faktenprüfung & Vertrauenswert – Alltagssprache

  • Wer prĂĽft? Community, Kurator:innen und verifizierte Expert:innen.
  • Was misst der Vertrauenswert? Mischung aus Quellenqualität, Plausibilität und Konsensbreite.
  • Fehlerkultur: Korrekturen bleiben sichtbar, nichts wird versteckt.

Warum das fair ist

  • Gleiche Regeln fĂĽr Darstellung von Pro & Contra.
  • Geheime Stimmabgabe; öffentlich sind nur Aggregate.
  • Offene Methodik – keine nachträglichen Anpassungen.
  • Minderheitenbericht gehört zum Standard.

Regeln – kurz & klar

  • Quorum (Standard): 10 % der stimmberechtigten Einheit.
  • Mehrheiten: Grundordnung/hohe Budgets → 2/3; Operatives → einfache Mehrheit.
  • Bindungswirkung: intern verbindlich; extern adressieren wir zuständige Stellen mit BegrĂĽndung.
  • Barrierearm: klare Sprache, mobil-tauglich, symmetrische Darstellung.

Nach der Abstimmung

  • Mandat & Zuständigkeit: Wer setzt um? Mit welchen Partnern?
  • Plan: Meilensteine, Budget, Risiken – öffentlich trackbar.
  • Wirkung: Kennzahlen & Lerneffekte flieĂźen in die nächste Vorlage ein.

Journalistische Einbindung – Werkzeug für kritische Berichte

eDebatte zeigt, welche Themen brennen, wie die Argumente verteilt sind und wo noch offene Fragen liegen. Journalist:innen nutzen das als Startpunkt – die Bewertung bleibt bei ihnen.

  • Schablonen mit relevanten Fragestellungen fĂĽr Beiträge, Podcasts oder Streams.
  • Faktenlage und Verfahren offen einsehbar, Bewertung bleibt redaktionell.
  • Exporte ermöglichen eigene Auswertungen ohne Re-Identifikation.

Ausblick – Wirkung & Vertrauenswert 2.0

  • Impact-Dashboards zeigen Beteiligung & Wirkung ĂĽber Zeit.
  • Vertrauenswert 2.0: graphbasierte MaĂźe (QuellgĂĽte, WidersprĂĽche, Korrekturen, Community-PrĂĽfung).
  • PrĂĽfpakete: geprĂĽfte Skripte und Daten fĂĽr externe Nachrechnungen.

Mit eDebatte starten

Du möchtest ein Anliegen einreichen oder eDebatte für deine Organisation testen? So kannst du loslegen:

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